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Wer sollte das Trading von Euro/Dollar in Betracht ziehen?

  1. Jemand , der von den Aussichten der US-Wirtschaft oder der Wirtschaft der Euro-Zone stark überzeugt ist. Das Kaufen der Währung ist schlicht der direkteste Weg, eine Ahnung zu unterstützen, beispielsweise, dass Amerika vor einem Boom stehe, oder dass die Probleme der Eurozone überwunden sind.
  2. Jeder, der eine Investmentposition absichern möchte. Sie haben vielleicht stark in Aktien, zum Beispiel des Euroraums, investiert, möchten aber eine Nebenwette über das Wachstum in den USA abschließen. Eine Dollarposition wäre eine gute Stellvertreterin für die Gesundheit der amerikanischen Wirtschaft.
  3. Day-Trader. Kurzfristige Veränderungen des Euro/Dollar-Wechselkurses sind ein idealer Spielplatz für leichtfüßige Trader, die sehr schnell in eine Währung investieren und wieder herausgehen können.

Warum sprechen wir über das Traden von Euro/Dollar?

Dollar und Euro sind die weltweit wichtigsten Währungen; sie dienen der Finanzierung eines gewaltigen Handelsvolumens zwischen den USA und den 19 Ländern der Euro-Zone. Wäre das Kursverhältnis durch feste Wechselkurse festgelegt, bestünde für Marktteilnehmer kaum Interesse, EUR/USD zu traden. Das ist aber nicht so. Seit der Einführung des Euro im Januar 1999 bewegt sich der relative Wert dieser beiden Währungen auf und ab, manchmal sogar ziemlich stark.

Wenn es solche Kursveränderungen gibt, besteht die Chance auf möglicherweise gewinnbringende Trades.

Was sollte ich über den US-Dollar und den Euro wissen?

Die beiden Währungen bedienen Volkswirtschaften, deren zusammengefasstes Bruttosozialprodukt 31 Billiarden USD ausmacht; 19 Billiarden USD in den USA und 12 Billiarden USD in der Euro-Zone. Das entspricht mehr als 40 % des weltweiten Bruttosozialprodukts von 75,2 Billiarden USD.

Es sind, schlicht gesagt, die mächtigsten Wirtschaftsblöcke weltweit.

Aber während beide Währungen heute in riesigen Beträgen hin und her getradet werden, sind ihre Wurzeln sehr unterschiedlich. Der Dollar entstand 1785 und drängelte sich während der großen Erweiterung nach Westen neben anderen Währungen. Erst 1913 erhielten die USA eine Zentralbank, die Federal Reserve.

Im Gegensatz dazu wurde der Euro in den wenigen Jahren seit 1990 vorgeschlagen, genehmigt und eingeführt, komplett mit der Europäischen Zentralbank und einem Ausschuss der Finanzminister (der "Eurogruppe") für die Aufsicht über die Währung.

Die Ausgabe des Dollar liegt in den Händen des US-Finanzministeriums, den größten Einfluss auf den Wert des Dollar haben aber die Zinsentscheidungen der Federal Reserve. Der Euro ist die gemeinsame Verantwortung der EZB, der Eurogruppe und des Währungskommissars der Europäischen Kommission.

Wie war das Wechselkursverhältnis der beiden Währungen seit 1999?

Es als 18jährige Achterbahnfahrt zu beschreiben wäre keine Übertreibung. Der Euro wurde zu 1,17 USD eingeführt und fiel schnell auf die Parität und dann sogar darunter. Das war unglücklich angesichts des erklärten Ziels der Architekten des Euro, eine Währung schaffen zu wollen, die dem Dollar "in die Augen schauen können" sollte.

Der Tiefpunkt – oder der Höhepunkt aus Sicht der USA – kam 2001 mit 0,90 USD. Danach kehrte sich das Verhältnis um. Der Euro kletterte beständig zurück, über die Parität und bis zum Stand von 1,24 USD im Jahr 2004, locker oberhalb des Werts bei seiner Einführung.

Die Finanzkrise von 2007 ließ den Euro im Verhältnis zum Dollar weiter stark ansteigen, vermutlich weil die Kreditkrise als amerikanisches Problem angesehen wurde – merkwürdig genug, denn sie begann bei einer französischen Bank im August jenes Jahres. Der Euro erreichte seinen Höchststand 2008 bei 1,47 USD, danach setzte allerdings ein lang anhaltender Niedergang ein. Die Währung war bis 2012 auf 1,28 USD zurückgefallen, bevor eine kurze Rally sie 2014 wieder auf 1,33 USD zurückbrachte.

Anfang 2017 notierte sie bei ca, 1,06 USD.

In den 18 Jahren des Euro-Dollar-Tradings bewegte sich der Wechselkurs um insgesamt 56 US-Cent oder um knapp 50 % des Wertes bei seiner Einführung.

Welche Faktoren führen zu Veränderungen des Wechselkurses Euro/Dollar?

In normalen Zeiten wäre der treibende Faktor die relative Stärke der Wirtschaftsräume USA und Eurozone, wie sie sich in den offiziellen - von der Federal Reserve und der EZB festgelegten – Zinssätzen widerspiegelt. Ein Boom in der Eurozone könnte deshalb zu einem Anstieg des Euro führen. Zu diesem Zeitpunkt könnte die EZB die Zinsen anheben, um den Boom abzukühlen, oder um sie zu senken, um den Euro weniger attraktiv zu machen und so den Exporteuren in der Eurozone zu helfen. Die Antwort auf die Finanzkrise, nämlich die Zinsen auf historischen Tiefstständen zu halten, hat diese Beziehung etwas kompliziert. Allerdings bleibt, dass die Währungen in erster Linie auf die wirtschaftliche Leistung reagieren und zweitens auf die Maßnahmen der Behörden in Bezug auf die Zinssätze.

Welches sind die positiven Gründe, die für ein Trading von Euro/Dollar sprechen?

  1. Es handelt sich um einen sehr liquiden Markt. Es wird Ihnen niemals an jemandem fehlen, mit dem Sie traden können, allein wegen der schieren Größe der beiden Währungen.
  2. Die Inflation ist in beiden Rechtssystemen niedrig und stabil. Es besteht keine Gefahr, dass der Wert des Dollar oder des Euro in einem Inflationssturm hinweggefegt werden könnte.
  3. Es geht um ein informationsreiches Trading-Umfeld. Es besteht kein Mangel an Daten zu den ökonomischen und finanziellen Bedingungen in den USA und in der Eurozone, Daten, die Ihnen bei der Entscheidung über Tradingstrategien helfen.

Was Sie vielleicht in Betracht ziehen möchten.

  1. Der Dollar und der Euro sind fundamental unterschiedlich. Zwei Drittel des Welthandels werden in Dollar abgerechnet, und die Preise wichtiger Rohstoffe, wie Gold und Öl, werden in Dollar notiert. Nichts davon trifft auf den Euro zu.
  2. Der Euro ist anfällig für häufige Krisen, sei es in Griechenland, Irland, Italien oder sonstwo. Häufig wird gesagt, dass seine Zukunft zweifelhaft sei.
  3. Devisenhandel ist ein Nullsummenspiel. Zu jedem Gewinner muss es einen Verlierer geben. In einem Markt, der von Profis dominiert wird, könnten Sie das sein.

Wie trade ich Euro/Dollar?

  1. Auf die herkömmliche Weise, durch Austausch der einen Währung gegen die andere über ein Tradingkonto bei einem Finanzdienstleister oder über Ihr Bankkonto.
  2. Durch Termingeschäfte und Optionen, Derivativprodukte [link], durch die Sie auf Wechselkursveränderungen wetten können, ohne die Währung selbst liefern zu müssen.
  3. Durch die Verwendung von Differenzkontrakten (CFDs), bei denen Sie und ein Broker sich auf die Zahlung eines Differenzbetrags geeinigt haben - zwischen dem Kurs eines Vermögenswerts an dem Tag, an dem der Kontrakt unterzeichnet wurde, und dem Kurs an dem Tag, an dem Sie vereinbart haben, dass der Kontrakt endet. Wer von beiden die Richtung der Preisentwicklung richtig vorausgesehen hat, wird vom anderen bezahlt. eToro bietet das Trading mit CFDs an.

Ist das Trading mit dem Euro/Dollar das Richtige für Sie?

Das Euro/Dollar-Trading bietet Gewinnchancen, es kann sich aber um einen sich schnell ändernden Markt handeln, bei dem die Profis häufig im Vorteil sind.

Warum schauen Sie sich nicht einmal an, was einige der Euro/Dollar-Trader bei eToro darüber denken?

Technische Analyse für EUR / USD